Mondsee, den 15.01.2010
Das menschliche Gehirn stellt mit seinen über 100 Milliarden Nervenzellen, die jeweils bis zu 10 000 synaptische Verbindungen haben können, die komplexeste uns bekannte Struktur dar. Es dient der Orientierung in der Umwelt und dort geschehenden Ereignissen sowie der Beantwortung solcher Ereignisse, die eine komplexe Reizverarbeitung voraussetzen. Solche „Antworten“ können in Abwehr von Feinden oder Flucht, sozialer Kommunikation, mehr oder weniger hochkomplexen motorischen Aktivitäten oder aus kognitiven Prozessen bestehen. Darüber hinaus hat das Gehirn wichtige Aufgaben in vegetativen Prozessen wie z. B. der Kontrolle des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Atmung, des Hormonhaushaltes u. a. Dies zeigt, dass das Gehirn eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Aufgaben wahrnimmt, und es zeigt sich, dass dieses hochkomplexe Organ ein System verschiedenster Substrukturen (Teilorgane) ist. Um die Organisation des Gehirns in Ansätzen zu verstehen, ist es sinnvoll, zunächst eine Übersicht zu bekommen. Zwar stark vereinfacht und en detail nicht immer ganz zutreffend, andererseits die Prinzipien neuronaler Organisation erkennbar werden lässt.
Gesamter Artikel nur für registierte SchmerzmanagerInnen verfügbar
DGKS Hella Manger-Kogler
akad Krankenhausmanagerin, Qualitätsbeauftrage im Gesundheitswesen
Mondsee, den 01.10.2009
„Schmerz und das Schmerzerleben hat nicht nur eine physische Dimension, sondern wird vom Betroffenen auch emotional und seelisch erfahren“. (J. J. Bonica 1987)
„Schmerz ist das, was die Person, die ihn erfährt, über ihn angibt; er ist vorhanden, jedesmal wenn sie sagt, er ist vorhanden.“ (M. McCaffery 1983)
Die frühere allgemeine Hypothese, dass ältere Menschen über ein reduziertes Schmerzempfinden verfügen, hat sich als nichtig erwiesen. Der heutige Stand der Wissenschaften besagt, dass ältere und alte Menschen gleichermaßen Schmerz empfinden wie junge Personen. ...weiterlesen
DGKS Hella Manger-Kogler
akad. Krankenhausmanagerin, Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen
Klagenfurt, den 14.09.2009
Um über die Rolle der Pflege im interdisziplinären Team zu sprechen... weiterlesen
DGKS Elisabeth Hudelist
Akad. Expertin für palliative care
Mondsee, den 02.08.2009
ab dem Wintersemester 2009/2010 bietet die Fachhochschule Kärnten - Studienbereich Gesundheit und Pflege - die Weiterbildung akad. SchmerzmanagerIn an.
Diese akademischer Weiterbildung wurde in Zusammenarbeit mit HMK und der FH Kärnten entwickelt.
Sie vervollständigt das Fort- und Weiterbildungsangebot von HMK Unternehmensberatung für Pflegepersonal im Schmerzmanagement und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit der wissenschaftlichen Arbeit der Pflege in diesem Segment.
Weitere Informationen zur akad. Weiterbildung sind aus dem zum Download - als PDF- file - angebotenen Folder zu entnehmen
Mondsee, 12.06.2009
Verabreichung von Schmerzmedikamenten im Alter - Altersphysiologische Veränderungen
Eine sichere und effektive Anwendung von Analgetika bei der Behandlung chronischer Schmerzen im
Alter erfordert genaue Kenntnisse der altersphysiologischen Veränderungen und der altersspezifischen pharmakodynamischen Wirkung der Analgetika. „Das Altern ist ein besonderer und individueller Prozess, der sich bei jedem Menschen unterschiedlich vollzieht“ (Pagliaro und Pagliaro, 1993).Das Wissen um die Verteilung der Medikamente im Organismus, den Metabolismus und deren Ausscheidung ist Voraussetzung, um beim Alterspatienten die unterschiedlichen Reaktionen auf Analgetika zu verstehen
Häufige Schmerzursachen beim alten Menschen:
- Degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates
- Osteoporose
- Ischämische Schmerzen
- Zentrale und periphere neuropathische Schmerzen
- Krebserkrankungen.
Körperfettgewebe und Gesamtkörperwasser
Die relative Zunahme des Körperfettgewebes kann bei Verabreichung lipophiler (fettlöslicher) Analgetika, z. B. Buprenorphin, Fentanyl oder Pethidin (Dolantin) zu verzögerter Wirkung führen. Folglich muss die zu verabreichende Dosis mit zunehmenden Alter nach individueller Wirkung und Nebenwirkung vorsichtig angepasst werden.........
Artikel steht nur den zertifizierten SchmerzmanagerInnen nach Login zur Verfügung. Fragen an die Autorin richten Sie bitte an office(klammeraffe)hmkberatung.at
DGKS Hella Manger-Kogler, akad Krankenhausmanagerin, Qualitätsbeauftrage im Gesundheitswesen
Mondee, den 15.05.2009
je nach Stromform kommen unterschiedliche Wirkungsmechanismen der Elektroanalgesie zum Tragen:
Die anodische Hyperpolarisation – der membranstabilisierende Effekt der Konstanten Galvanisation- tritt unter dem Plus –Pol auf. Daher sollte dieser möglichst großflächig aufgelegt werden. Unterstützt werden kann die analgetische ... weiterlesen
Dr. Peter Biowski
Mondsee, den 25.04.2009
Anforderungen an Schmerzmanagement und Patientenedukation
am Beispiel progredienter Erkrankungen – Ergebnisse einer Literaturanalyse.
Veröffentlichungsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW Autorin: Gabrielle Müller-Mundt)
Angesichts der soziodemographischen Entwicklung bilden chronische Erkrankungen heute den Schwerpunkt der Gesundheitsprobleme in den westlichen Industriestaaten. Aufgrund der Komplexität der mit ihnen verbundenen Problemlagen stellen sie besondere Anforderungen an das Anpassungsvermögen der Betroffenen und an die Gesundheitsversorgung.... weiterlesen
Hella Manger-Kogler


Mondsee, den 11.04.2009
DGKS Waltraud Hüsecken und DGKP Gerhard Hörmann haben vom November 2007 bis Oktober 2008 die erstmals für diplomiertes Pflegepersonal angebotene Weiterbildung zum Zertifizierten Schmerzmanager lt. § 64 GuKG i.d.g.F. in Klagenfurt erfolgreich absolviert.
Durch die Ausbildung der beiden Mitarbeiter geht nun das Landesklinikum St. Pölten und das Landesklinikum Lilienfeld gemeinsam neue Wege in der Pflege. Beide konnten bereits in ihren Tätigkeitsbereichen das erworbene Wissen in den täglichen Stationsalltag einbinden und in einer Fortbildung weitergeben. DGKB Hörmann arbeitet in der A-IMCU und im interdiziplinären Schmerzteam im Landesklinikums Lilienfeld. Der Tätigkeitsbereich von DGKS Hüsecken ist in der 1. medizinischen Abteilung der Hämatologie - Onkologie - Ambulanz im Landesklinikum St. Pölten.
Die Zukunftsziele der beiden Absolventen sind Mitarbeiterschulung vor Ort, interne Vorträge, Vermittlung, Sensibilisierung und Wichtigkeit für Schmerzbehandlung in speziellen Bereichen.
Quelle: interne Zeitschrift der KH Holding Niederösterreich
Mondsee, den 09.04.2009
In Österreich leiden rund 1,7 Millionen Menschen an Chronischen Schmerzen. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpension. Migräne und Rheuma peinigen die Betroffenen oft über Jahre hinweg. Der Erste Österreichische Patientenbericht Chronischer Schmerz 2009 ist das Ergebnis einer landesweiten Umfrage und spiegelt die aktuelle Situation sowie die subjektiv empfundenen Bedürfnisse Chronischer Schmerzpatienten im Umgang mit ihrer Erkrankung wider. weiterlesen
Quelle: welldone
Mondsee, den 15.03.2009
Die Reflexzonentherapie am Fuß ist vermutlich schon alten Kulturen bekannt gewesen und aus einem tiefen Menschwissen heraus entstanden Der Arzt W. Fitzgerald beobachtete um die Jahrhundertwende, dass verschiedene Indianerstämme sich bei Krankheit an den Füßen behandelten. Er gilt als Begründer der Zonen-Therapie. weiterlesen
Mondsee, 31.01.2009
die zweite Weiterbildung certified Schmerzmanager/in hat mit 22.01.2009 begonnen. 15 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich nehmen an der Weiterbildung teil. Die TeilnehmerInnen werden Ende 2009 ihre Ausbildung mit einer kommissionellen Pürfung abschließen. Ausbildungsort ist das LKH Villach.
Klagenfurt, 10.01.2009
Die Kunst der Pflege liegt darin, jeden Menschen als den zu
akzeptieren der er ist. Es gehört zur Aufgabe des Pflegepersonals die Individualität des Einzelnen anzuerkennen. Jeder Patient hat eine Lebens- und Schmerzgeschichte.
Es gibt zwar eine Pflege- und Schmerzanamnese. Diese stellt aber nur einen
Bruchteil des Lebens eines Menschen dar. weiterlesen
Elisabeth Hudelist
akad.gepr. Expertin für palliative care
Mondsee, 02.12.2008
Schmerzpatienten zu helfen, ist eine Herausforderung für die Pflegekräfte. Sie werden Menschen begegnen, die therapie- oder diagnosebedingte Schmerzen erwarten oder haben. Der Patientenkontakt ist kontinuierlich, auch die einzige verfügbare Bezugsperson für die Patienten sind Pflegekräfte. Für eine gute Schmerztherapie leisten Pflegekräfte einen wichtigen Beitrag.
Bei jedem Schmerzpatienten sind die psychischen und physischen Probleme anders gelagert. Die Pflegekräfte müssen einen differenzierte Pflegeplanung ausarbeiten. Um die Probleme lösen zu können, ist die Pflegeplanung und Dokumentation ein Schlüsselelement. weiterlesen
Hella Manger-Kogler
akad. Krankenhausmanagerin, Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen
Döbling, den 08.11.2008
Nach der herzlich Gratulation zur bestandenen Prüfung wird das Wissen sofort auf die Probe gestellt. Im Privatklinikum Döbling muss die frischgebackene Schmerzmanagerin Martina Horvat ein Konzept für die Implementierung eines Schmerzmanagements erstellen, sowie Mitarbeiter schulen.
Klagenfurt, den 18.11.2008
Am 29.10.2008 haben nach bestandener kommissioneller Abschlussprüfung die ersten Teilnehmer/Innen den Titel "CSM®" verliehen bekommen. CSM® steht für "certified Schmerzmanager/-in" und stellt für die AbsolventenInnen eine Zusatzqualifikation dar. Aufgrund des umfangreich erworbenen Wissens sind die AbsolventenInnen qualifizierte Partner im interdisziplinären Schmerzmanagement.
Nach erfolgreicher kommissioneller Abschlussprüfung ist man berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel "CSM®" zu tragen. Dieser Titel verpflichtet mindestens einmal pro Jahr zur Teilnahme an weiterführenden Fortbildungen zum Thema Schmerz.
Die Aufgaben einer/s CSM® sind vielfältig. CSM® übernehmen im Schmerzmanagement eine wichtige Schlüsselrolle.
CSM® wirken am Aufbau des Schmerzmanagements und an der Implementierung (Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung) von Schmerzstandards und Algorithmen (genau definierte Handlungsvorschriften) mit, sind Ansprechpartner bei der kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung der Standards auf aktuellen pflegewissenschaftlichen Grundlagen und erarbeiten Qualitätsverbesserung im Schmerzmanagement.
Sie organisieren innerbetriebliche Fortbildungen und bieten Vorträge an, als auch die Beratungen für betroffene Schmerzpatienten und deren Angehörige.
Sie stellen Kontakte mit anderen Berufsgruppen her und bemühen sich um Informationsaustausch.
Gute Kommunikation und enge Zusammenarbeit zwischen allen Berufsgruppen ist die Grundlage eines guten Schmerzmanagement und dient der hohen Patientenzufriedenheit.
Die Weiterbildung zeichnet sich durch ein hohes inhaltliches Niveau aus. Die Gesundheits- und Krankenpflege geht immer mehr in Richtung universitäre Ausbildung. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen garantieren die Qualität des Pflegeberufes.
Die Weiterbildung wird von der HMK Unternehmensberatung für soziale Einrichtungen angeboten. Die Leitung und Organisation obliegt Frau Hella Manger-Kogler.



Übersicht der bisherigen Publikationen
Das Gehirn
DGKS Hella Manger-Kogler
Schmerz im Alter
DGKS Hella Manger-Kogler
Die Rolle der Pflege im interdisziplinären Team
DGKS Elisabeth Hudelist
Akad. Expertin für palliative care
In der Reihe Medikamente in der Schmerztherapie ist der erste Artikel Verabreichung von Schmerzmedikamenten im Alter erschienen
Hella Manger-Kogler
(nur für zertifizierte Schmerzmanager abrufbar)
Elektroanalgesie- Schmerzen durch Elektrotherapie lindern
Dr. Peter Biowsky Facharzt f Physikalische Medizin
Anforderung an Schmerzmanagement und Patientenedukation
ist die Pflege dafür fit ?
Hella Manger-Kogler
Pflege beschreitet neu Wege
Quelle KH Holding NÖ
Erster österr. Patientenbericht chronischer Schmerz 2009
Quelle welldone
Reflexzonentherapie
Schmerzpflege
Elisabeth Hudelist
Pflegerische Maßnahmen in der Schmerzbehandlung
Hella Manger-Kogler
Sicherheitsprofil von Analgetika in der Multimedikamentation
(nur für zertifizierte Schmerzmanager abrufbar)
Mag.Martina Anditsch
Schmerzpflege von Elisabeth Hudelist
(nur für zertifizierte Schmerzmanager abrufbar)